(Grundteig)
Das gelingen eines Hefekuchens hängt nicht zuletzt von der Beschaffenheit der Hefe ab. Sie muss stets frisch sein und darf nicht säuerlich riechen. Will man sie verwenden, bröselt man die Hefe in lauwarme Milch, in der sie sich in ungefähr ½ Stunde auflöst. (Für gewöhnlich rechnet man auf 1 Pfd. Mehl 30 g Hefe.) Danach bereitet man ein Hefestück: die vorgeschriebene Menge Mehl wird in eine Schüssel geschüttet und an einem warmen Ort gestellt. Alsdann macht man in der Mitte des angewärmten Mehls eine Vertiefung, schüttet die aufgelöste Hefe hinein und verrührt sie mit einem Teil des Mehls zu einem dünnen Teig. Nun wird die Schüssel mit einem Tuch zugedeckt und abermals warm gestellt. Nach ungefähr ¾ Stunde muss das Hefestück gut aufgegangen sein. Dann verarbeitet man es mit dem übrigen Mehl sowie allen anderen Zutaten rezeptgetreu und stellt den Teig, nachdem er in die gewünschte Form gebracht worden ist, abermals zum Aufgehen an einem warmen Ort. Beim Füllen in eine Form ist zu beachten, dass der Teig noch steigt, darum dürfen sie nur bis zur Hälfte gefüllt werden.
© Simone Warnke
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[...] etwas Kardamon. Die Zubereitung des Teiges ist die gleiche wie die bei Leipziger Stolle (siehe Rezept). danach wird der Kuchen in mässig warmen Ofen gebacken und genauso glasiert. © Dezember 2008 [...]